Modellgeschichte

Aus Windstar Know-How

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Der Anfang

Produktionsstätte in Oakville/Kanada
vergrößern
Produktionsstätte in Oakville/Kanada

Am 27 Januar 1994 begann in Oakville (Ontario - Kanada) die Produktion einer neuen Ford-Modellreihe:

Ford Windstar.

Einführung
vergrößern
Einführung

Zwei Monate später, am 24.März 1994, stellte Ford erstmalig den Windstar in der Modellversion 1995 auf einer Einführungsshow vor.

Auf der Basis des Ford Taurus wurde ein PKW-ähnlicher Konkurrent zu den beliebten Minivans der anderen Autohersteller wie Chrysler (Voyager), Mazda (MPV) und Toyota (Previa) geschaffen.

Einführungsshow
vergrößern
Einführungsshow

Er setzte auf deren Erfolgsrezepte und verbesserte sie noch in nahezu allen Punkten. Sein Fahrverhalten, der Komfort und die Handhabung sind hervorragend und im Gegensatz zu den Mitstreitern mit einer Limousine vergleichbar. Er ist geräumig und es umgibt ihn eine Atmosphäre von technischer Raffinesse, die der Konkurrenz fehlt.






Modelljahr 1995

Modelljahr 1995
vergrößern
Modelljahr 1995
Ursprünglich wurde der '95 Ford Windstar in drei Modellvarianten angeboten. Neben dem GL als "Einsteiger"-Modell und dem LX als "Luxus"-Modell gab es noch den Windstar Lieferwagen (Cargo Van).

Der Windstar Cargo Van basierte auf dem GL, bot 2 Sitzplätze und einen riesigen Laderaum.

Die beiden Modelle GL und LX waren mit dem 3.8l V6 Motor (155PS), einem 4-Stufen-Automatikgetriebe und Overdrive ausgestattet. Der Cargo Van wurde von einem 3.0l V6 Motor (147PS) angetrieben.


Modelljahr 1996

Modelljahr 1996
vergrößern
Modelljahr 1996
Anfang 1996 wurde für den GL der 3.0l V6 Motor (147PS) als Standard eingeführt. Gleichzeitig wurde die Leistung des 3.8l Motors auf 200PS erhöht.

Optional ist jetzt eine Traktionskontrolle erhältlich und man bekommt zusätzlich noch Scheibenbremsen für alle vier Räder dazu. Die Scheibenbremsen sind auch mit einer Anhängerkupplung im Paket erhältlich. Die maximale Zuglast beträgt dabei 1588kg.

Außerdem kann ein neuer integrierter Kindersitz geordert werden und eine Rückbank, die sich als Bett umwandeln läßt ist ebenfalls verfügbar. Im GL ist ein ein Ablagefach unter dem Beifahrersitz Standard. Als Option sind vier Einzelsitze erhältlich.


Modelljahr 1997

Modelljahr 1997
vergrößern
Modelljahr 1997
Im Vergleich zum Modelljahr 1996 hat sich nichts geändert. Es gab keine neuen Ausstattungsvarianten und auch die Motorenpalette ist gleich geblieben.







Modelljahr 1998

Modelljahr 1998
vergrößern
Modelljahr 1998
Während andere Minivan-Hersteller bereits 1997 eine vierte Tür auf der Fahrerseite eingeführt und dadurch die Gunst der Käufer gewonnen hatten, wurde dieser Trend bei Ford übersehen. Als Übergangslösung wurde zum Modelljahr 1998 die Fahrertür modifiziert - sie läßt sich jetzt deutlich weiter öffenen - und ein umklappbarer Fahrersitz mit Memory-Funktion eingebaut um das Einsteigen nach hinten zu erleichtern. Die Tür läßt sich nicht nur weiter öffnen, sie ist ca. 10 cm breiter als die Beifahrertür, die B-Säule ist ein Stück nach hinten verschoben.

Das Styling wurde an der Frontpartie geändert, die Scheinwerfer haben jetzt eine andere, modernere Form, der Grill wurde entsprechend angepaßt, der Einbau von Nebelscheinwerfern in die Stoßstange ist nun möglich. Zwei neue Ausstattungsvarianten "Standard" und "Limited" wurden eingeführt, in den USA sind 5 Ausstattungsvarianten erhältlich.

Während der deutsche Startpreis um die 53.000 DM liegt, wird der Wagen im Heimatland für ca. 23.000 $ angeboten und ist dort sehr beliebt.

Modelljahr 1999

Modelljahr 1999
vergrößern
Modelljahr 1999
Ford hat den Kampf gegen die anderen Minivan-Hersteller wieder aufgenommen und hat den Windstar komplett neu gestaltet. Dies ist das erste große Redesign seit seiner Einführung 1994. Er wartet mit einigen High-Tech-Features auf, wie z.B. automatische Schiebetüren, die sich mit der Fernbedienung öffnen lassen, Seitenairbags für Kopf und Brust und ein Sensor-System für Rückwärtsfahrten.

Die Karosserie und die Inneneinrichtung wurden komplett neu gestaltet. Außerdem wurde endlich eine linke Schiebetür eingebaut und die hinteren Sitzbänke laufen nun auf Rollen und ermöglichen ein leichteres Verstellen. Das Armaturenebrett wurde nach ergonomischen Gesichtspunkten neu gestaltet. Der 3.8l Motor ist jetzt abgasärmer und leistungsstärker geworden. Die Federung, das Getriebe, die Bremsen und die Klimaanlage wurden ebenfalls verbessert.

Ein neues Sitzdesign erlaubt es die zweite Sitzbank sowohl links als auch rechts im Fahrzeug zu befestigen. Damit kann der Durchgang zur hinteren Sitzreihe nach den eigenen Bedürfnissen nach links oder rechts gelegt werden.

Mit dem "Personal Audio System" können die Passagiere vorne und auf den Rücksitzen getrennt von einander, unterschiedliche Medien (Radio, Kassette, CD) gehört werden.


Modelljahr 2000

Modelljahr 2000
vergrößern
Modelljahr 2000
Im Modelljahr 2000 sind die elektrisch verstellbaren Pedale serienmäßig eingebaut. Damit können die Pedale bis zu 10cm näher an den Sitz bewegt werden um eine sicheren Abstand zum Lenkrad auch für kleine Fahrer zu gewährleisten.

Für die Rücksitze gibt es ein "Video Entertainment Center" als Zusatzausstattung. Es besteht aus einem Videogerät und einem 6.4"-LCD-Monitor, der aus der Mittelkonsole heraus geklappt werden kann. Die Konsole verfügt auch über einen Anschluß für Videospiele.

Mitte des Jahres gesellte sich das Modell "Limited" mit einer neuen Top-Ausstattung hinzu. Es beinhaltet einige luxuriöse Extras des SEL serienmäßig. Dazu zählt unter anderem Seitenairbags, das Rückfahrsensor-System, die Traktionskontrolle, ein sechsfach CD-Wechsler im Amaturenbrett und eine Anhängerkupplung. Zu erkennen ist der "Limited" an den einmaligen 10-Speichen Aluminium-Felgen und einer speziellen hell Pergamot-Gold Farbe. Die Fußmatten tragen den "Limited" Schriftzug und die Türverkleidung ist mit Holz besetzt.


Modelljahr 2001

Modelljahr 2001
vergrößern
Modelljahr 2001
In diesem Jahr wurden einige neue Sicherheitssysteme eingeführt:

Ein elektronisches Stabilitäts System, welches etwas später im Modelljahr eingeführt wurde, regelt den hinteren Bremskreis und reduziert bei Bedarf die Motorleistung um eine bessere Kurvenstabilität zu erreichen. Ein Warnsystem überwacht den Reifendruck und meldet sofort, wenn dieser zu niedrig ist. Neue Sensoren aktivieren die Frontairbags je nach Schwere des Aufpralls und in Abhängigkeit der Position der Frontpassagiere. Ein Warnlicht im Außenspiegel der Fahrerseite signalisiert den anderen Verkehrsteilnehmern, daß die linke Schiebetür geöffnet ist.

Der 3.0 Liter Motor wurde abgeschafft und der 3.8 Liter Motor für alle Modelle als Standard eingeführt. Ein neues Getriebe soll laut Ford für bessere Schaltübergänge sorgen. Sowohl das Front- als auch das Heckstyling wurde leicht überarbeitet.

Zu den Modellvarianten LX, SE, SEL und Limited kam dieses Jahr noch der SE Sport mit einem schwarzen Kühlergrill hinzu (siehe Bild). Alle Modelle, außer LX, haben jetzt 16-Zoll Felgen und zwei Schiebetüren. Im Limited sind die Seitenairbags und die Sitzheizung serienmäßig, in den anderen Modellen optional. Für die mittleren Einzelsitze gibt es jetzt eine Mittelkonsole und im Video Entertainment System ist ein Videorecorder integriert.


Modelljahr 2002

Modelljahr 2002
vergrößern
Modelljahr 2002
Ford hat für das Modelljahr 2002 nur geringfügige Änderungen am Windstar durchgeführt.

Die größte, angekündigte Neuigkeit sollte das "AdvanceTrac"-System, ein verbessertes Stabilitäts System, sein. Dieses System wurde aber für dieses Modelljahr nicht mehr eingeführt, sondern auf 2003 verschoben.

Alle Windstarmodelle haben jetzt zwei Schiebetüren serienmäßig. Für das LX Einsteigermodell können erstmals auch das "Autovision Entertainment System" und 16-Zoll Felgen ordern. Das SE Sport Modell wurde wieder abgeschafft und für den SE sind keine Ledersitze mehr erhältlich. Vier neue Farben sollen das Äußere des Windstars etwas auffrischen.


Modelljahr 2003

Modelljahr 2003
vergrößern
Modelljahr 2003
Neuheiten für das Modell 2003
  • AdvanceTracTM, ein Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP) - später verfügbar
  • Innenraumgeräusche wurden reduziert
  • Aerodynamischere Außenspiegel
  • Dickere Windschutzscheibe und Seitenfenster

Lackierte Front- und Heckblenden bei allen Modellen Der 2003 Ford Windstar ist in Familien beliebt, die ihr Hauptaugenmerk auf Sicherheit, Wertigkeit und Komfort legen, wenn ein neues Auto angeschafft werden soll. Windstar ist der einzige Minivan, der die höchste Crash-Test-Auszeichnung der U.S. Regierung, fünf Sterne für Fahrer und Beifahrer Schutz, seit acht Jahren trägt. Windstar erreichte ebenfalls die "double five-star"-Einstufung der Regierung bei einem Seitenaufprall, wenn er mit den optionalen Seitenairbags ausgestattet ist.


Freestar

Freestar (2004)
vergrößern
Freestar (2004)
Das neue Modell ist seit Herbst 2003 auf dem US-Markt erhältlich. Neben den Änderungen am Fahrzeug selbst, gibt es noch eine weitere, "markante" Änderung:

Der Name der neuen Modellreihe ändert sich von Windstar zu Freestar.

Wie die meisten neuen Minivans ist auch der Freestar mit einer Vielzahl an Sicherheits- und Komfortsystemen ausgestattet. Ein Sicherheits-Dachhimmel schützt bei einem Seitenaufprall die Köpfe der Fahrgäste auf allen drei Sitzbänken. In den vorderen Türen sind zusätzlich noch Seitenairbags zum Schutz für den Fahrer und Beifahrer integriert. Außerdem soll endlich ein Stabilitätssystem verfügbar sein, sowie selbst abdichtende Reifen.

Kofferraum mit abgesenkter Sitzbank
vergrößern
Kofferraum mit abgesenkter Sitzbank
Umgeklappte mittlere Sitzreihe
vergrößern
Umgeklappte mittlere Sitzreihe
Das Interieur bietet ein Design, welches alle funktionalen Merkmale hervorragend vereint. Die zweite Sitzreihe läßt sich nach vorne klappen um ein leichteres Zusteigen zur dritten Reihe zu ermöglichen. Sie kann aber auch komplett herausgenommen werden um mehr Platz zu erhalten. Die dritte Sitzreihe kann flach in den Boden versenkt werden um das maximale Ladevolumen zu erreichen. Verschiedene Accessoires wie z.B. Getränkehalter in den Türen bieten im neuen Freestar eine Alltags-Funktionalität.

Es wird zwei neue Motoren geben: ein 3.9-Liter V6 und ein 4.2-Liter V6. Beide Motoren geizen nicht mit genügend Drehmoment um selbst bei voller Besetzung mit "Kind und Kegel" problemlos Überholen zu können. Als Getriebe wird es ausschließlich ein verbessertes 4-Gang Automatikgetriebe geben.

Am 13. Februar 2003 wurde auf der Chicago Auto Show der neue Freestar der Presse vorgeführt:

Persönliche Werkzeuge