PCM - Motor-/Getriebesteuergerät

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Inhaltsverzeichnis

Alternative Bezeichnungen und Abkürzungen

  1. Antriebsstrang-Steuergerät
  2. (engl.) Powertrain control modul (PCM)

Aufgabe

Das PCM ist das Herzstück für das Motormanagment. Es sorgt dafür, daß die Emissionswerte und Verbrauchswerte möglichst gering gehalten werden. Außerdem steuert es das Verhalten des Automatikgetriebe.

Aufbau und Funktion

Das PCM erhält von folgenden Sensoren Daten:

zusammen mit einprogrammierten Informationen wird dann Einfluß auf die Zündung (ICM - Zündsteuerungsmodul, Zündspule) , Einspritzanlage (Einspritzdüsen, IAC - Leerlauf-Regelventil) und Abgasverhalten (EGR) genommen. Diese adaptive Strategie wird im Speicher des PCM abgelegt und durch einen geringen Stromfluß von der Starterbatterie auch bei abgeschalteter Zündung versorgt. Wenn die Batterie einmal abgeklemmt wurde, gehen diese Informationen verloren und müssen erst wieder "erlernt" werden. Dieser Vorgang kann etliche Kilometer dauern.

Folgende Sensoren liefern Informationen an das PCM, welches daraufhin die Aktoren (SS1-3, TCC und EPC) ansteuert und damit das Verhalten des Getriebe beeinflußt:

Einbauort

Das PCM befindet sich im Motorraum auf der Beifahrerseite ganz hinten an der Trennwand zum Fahrgastraum (im Bild die Nummer 1).

Lage einiger Sensoren

Persönliche Werkzeuge